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Ziele der Angewöhnung ans Wasser

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Ziele der Angewöhnung ans Wasser

Notre expert

Der beruhigende Einfluss des Wassers auf die Kinder ist bestens bekannt. Das Baby muss bereits im Alter von ca. 3 Monaten lernen das Gleichgewicht des Rückens zu halten, respektive die Atemwege zu beherrschen.

Man muss ihm das Überwasserhalten nicht lernen, da sein spezifisches Gewicht kleiner ist als das des Wassers, schwimmt es sowieso. Jedoch besteht die Gefahr, dass das Baby Wasser einatmet, wenn der Kopf unter Wasser kommt. Einige Schulen lernen dem Kind im Wasser den Atem anzuhalten. Die meisten Schulen verzichten jedoch auf das Eintauchen des Kindes.

Aufgrund von Übungen wird es lernen, sich im Wasser zu drehen. Diese sind mehr oder weniger spielerischer Art, je nach den angewandten Methoden. Sobald dieses Ziel erreicht ist, kann man mit dem Sprung vom Rand des Schwimmbeckens beginnen (sofern das Baby dazu gross genug ist).

Sobald das Baby fähig ist, sich zu drehen und in dieser Position zu verharren, wenn es ins Wasser fällt, kann man beginnen seine Motorik zu entwickeln: d.h. ihm beizubringen, sich im Wasser fortzubewegen, sei es auf dem Rücken, auf dem Bauch oder unter Wasser.

Die einzelnen Schritte werden sanft angegangen und die Wassertemperatur der Schwimmbäder beträgt zwischen 28-32°C.

Einige Ratschläge zur Vorbereitung des Babys für das Wasser
Sobald Sie aus dem Spital nach Hause kommen, können Sie Ihr Baby an das spätere Tummeln im Wasser gewöhnen. Das Baby in der grossen Badewanne zu baden, verlangt allerdings einige Tipps!

  • Die Mutter kniet, um Rückenschmerzen vorzubeugen und hält das Köpfchen des Babys, lässt aber den kleinen Körper schwimmen.
  • Mutter oder Vater begeben sich in die Badewanne und das Baby legt sein Köpfchen auf die Brust des Elternteils, während sein Körper schwimmt.

Dann lassen Sie ganz langsam einige Wassertropfen auf das Gesicht des Babys fallen, sei es mit der Dusche, einem Schwamm oder einfach mit der Hand.

Mit der Zeit kühlen Sie das Wasser von 37°C auf 34°C ab, was der äusseren Temperatur des Körpers entspricht. So wird das Baby langsam an die gängige Schwimmbad-Temperatur von 28°C gewöhnt.

Verhalten Sie sich ruhig, wenn das Baby in der Badewanne mal ins Wasser taucht. Nehmen Sie es in die Arme und sagen Sie ihm, dass es die „kleinen Fische“ gesehen hat. Vermitteln Sie ihm Sicherheit.

Denken Sie daran:
Das Kind verbraucht beim Baden viel Energie, weshalb es anschliessend etwas zu Essen und warme Kleider benötigt. Bei allen Infektionen (Ohrenentzündungen, Angina, Stirnhöhlenentzündung) oder Hauterkrankungen (Furunkel, Hautausschläge, Windelekzeme, Verbrennungen) ist das Baden zu unterlassen.

Wenn das Baby schreit?
Achtung, nicht insistieren! Häufig passt dem Baby die Rückenlage im Wasser nicht: es sieht nicht, was vor sich geht, ist nicht an diese Position gewöhnt. Dies frustriert das Baby, diese Unverträglichkeit bringt es zum Schreien, manchmal sogar lautstark. Das Baby hat nicht Angst vor dem Wasser, denn es erkennt die Gefahr nicht.

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