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Prämien, Kosten

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Prämien, Kosten

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Versicherungspflicht

Jede in der Schweiz wohnhafte Person untersteht dem Versicherungsobligatorium. Alle Mitglieder der Familie, Erwachsene wie Kinder, sind individuell versichert. Jede Person, die sich in der Schweiz aufhält, muss sich innerhalb von drei Monaten versichern. Die gleiche Frist gilt für Eltern, die ihr neugeborenes Kind einer Krankenversicherung anschliessen müssen. Die Krankenversicherung vergütet rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn allfällige Auslagen. Da auch zeitlich rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn allfällige Auslagen vergütet werden, sind zwingend auch die Prämien rückwirkend bis zum Versicherungsbeginn zu entrichten.

 

Der Versicherte kann den Krankenversicherer frei wählen. Dieser muss ihn unabhängig von seinem Alter und seinem Gesundheitszustand akzeptieren, ohne Vorbehalte oder Karenzfristen.


Kostenbeteiligung der Versicherten

Ein Teil der Behandlungskosten geht zulasten der Versicherten. Die Kostenbeteiligung setzt sich zusammen aus:

Ordentliche Franchise. Sie beträgt 300 Franken pro Jahr, wobei Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre keine ordentliche Franchise bezahlen. Freiwillig können für Versicherungsmodelle mit reduzierten Versicherungsprämien höhere Franchisen gewählt werden.
Selbstbehalt von 10 Prozent des verbleibenden Rechnungsbetrages, jedoch bis zu einem Maximum von 700 Franken pro Jahr (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 350 Franken).
Beitrag an die Kosten eines Spitalaufenthaltes von 15 Franken pro Tag (ohne Limite). Keinen Beitrag zu entrichten haben Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, junge Erwachsene bis 25 Jahre in Ausbildung und Frauen für Mutterschaftsleistungen.
Bestimmte Leistungen sind von der Kostenbeteiligung ausgenommen:

Spezifische Mutterschaftsleistungen, d.h. Kontrolluntersuchungen während und nach der Schwangerschaft (inkl. Ultraschalluntersuchungen), Geburt und Geburtshilfe, Geburtsvorbereitungskurse und Stillberatung.
Ab der 13. Schwangerschaftswoche und bis acht Wochen nach der Geburt müssen sich Frauen nicht mehr an den Kosten für allgemeine medizinische Leistungen und Pflegeleistungen bei Krankheit beteiligen. Sie müssen sich somit auch nicht mehr an den Behandlungskosten von unabhängig von der Schwangerschaft auftretenden Krankheiten beteiligen (vgl. dazu auch FAQ über Leistungen bei Mutterschaft).
Bestimmte Massnahmen der medizinischen Prävention werden ebenfalls vollumfänglich übernommen.

 

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