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Jugendliche und Suchtmittel

Abhängigkeiten - Sucht

Prävention und eine Strategie die zu einem guten Umgang mit dem Konsum von Alkohol, Glücksspiel, Tabak oder anderem führt, ist eine gewaltige Herausforderung für Eltern und Erziehende.

Die Adoleszenz, zwischen dem Streben nach Autonomie und dem Bedürfnis nach den Eltern, ist die Lebensphase, in der am meisten experimentiert wird, sei es aus Neugier, auf der Suche nach Sensationen oder aus Sorge um die Zugehörigkeit.

Der Konsum von Tabak, Alkohol, Cannabis und Spielen gehört zu den Erfahrungen, die in der Jugendzeit gemacht werden. Es kann vorkommen, dass dies über den experimentellen Rahmen hinausgeht und zu einem eigenen Problem wird.

Es gilt, zwischen Banalisierung und Dramatisierung abzuwägen. Jeder Konsum, auch im Stadium des Experimentierens, muss von den Eltern besonders aufmerksam verfolgt und missbilligt werden. Ein Jugendlicher, der mit einer psychotropen Droge experimentiert, ist jedoch kein Drogenabhängiger, genauso wie der Konsum eines Glases Alkohol nicht zum Alkoholiker macht. Das Experimentieren ist nicht unbedingt dauerhaft und führt in der Regel nicht zu einer Eskalation zu härteren Drogen.

Die Eltern spielen eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Exzessen und beim Eingreifen, wenn ein Problem auftritt, indem sie klare und präzise Informationen über die Risiken und die Bedeutung des Konsums geben.

Im Falle eines regelmäßigen oder missbräuchlichen Konsums besteht die Gefahr eines übermäßigen Konsums und einer Abhängigkeit, die zu einer Perspektivlosigkeit des Jugendlichen führen kann. Dieses Verhalten kann Ausdruck einer vorübergehenden oder tieferen Schwierigkeit sein, die manchmal die Beziehungen und den Dialog in der Familie beeinträchtigt.

In solchen Momenten ist es notwendig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Eltern stehen dafür kostenlose Ressourcen zur Verfügung, um ihre Kinder in Situationen des Drogenkonsums zu begleiten und zu unterstützen.

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Adressen

> Zürich

Blaues Kreuz Kantonalverband Zürich

Fachstelle für Suchtprävention
Der Kantonalverband Zürich beschäftigt aktuell 32 kompetente Fachpersonen in verschiedenen Bereichen: Beratung/Therapie, Prävention, Selbsthilfe, Geschäftsstelle und in den Brockenstuben.

Personen mit einem riskanten oder gar abhängigen Alkohol-, respektive Suchtmittelkonsum sowie mitbetroffene Personen aus deren Umfeld, erhalten bei uns umfassende und unbürokratische Hilfe durch Therapie, Beratung und Selbsthilfegruppen. Zudem leisten wir Präventionsarbeit. Zu unseren Prioritäten zählt unabdingbar, dem Alkoholmissbrauch und der Suchtgefährdung schon frühzeitig entgegenzuwirken. Wir streben nach dem Ziel, dass Menschen die Risiken von Suchtmittelkonsum kennen und Kompetenzen erlangen, mit diesen angemessen umzugehen.

Wir sind gut vernetzt. Unsere Angebote im Bereich Therapie, Beratung und Selbsthilfe sind seit Anfang an kostenlos. Wir beanspruchen weder Gelder der öffentlichen Hand noch Gelder aus dem Gesundheitswesen. Dank den Spenden und den Gewinnen aus unseren drei Brockenstuben bewegen wir uns unabhängig und agil.

> Bern

Fachstelle für Suchtprävention Blaues Kreuz Bern

Fachstelle für Suchtprävention
Als Teil vom Blauen Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg erbringen wir als Partner und im Auftrag der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI) folgende Leistungen:

Angebote und fachliche Unterstützung für Personen und Institutionen, die sich mit Fragen der Suchtprävention und Gesundheitsförderung befassen
Förderung des verantwortungsbewussten Umgangs mit Genuss- und Suchtmitteln
Verhaltens- und Verhältnisprävention mit dem Ziel, Schutzfaktoren zu stärken und Risikofaktoren zu minimieren

> Bern

SafeZone.ch

Kompetent, sicher, anonym: SafeZone.ch ist Ihre Online-Plattform für Suchtberatung
SafeZone.ch bietet Online-Beratung zu Suchtfragen. Für Betroffene, deren Angehörige und Nahestehende, für Fachpersonen und Interessierte. Alle Beratungsangebote sind kostenlos und anonym.

Die Online-Plattform wurde vom Bundesamt für Gesundheit und Infodrog in Zusammenarbeit mit verschiedenen Suchtfachstellen und Kantonen entwickelt.

Gerne können Sie eine kostenlose, anonyme Online-Beratung beanspruchen, Sie können bei Fragen und Antworten nach Erfahrungen und Tipps suchen, eigene öffentliche Fragen stellen oder sich bei einem Selbsttest orientieren.

> Genf

Stop-alkohol.ch

Hilfe und Beratung für Alkoholtrinker und Ihr Umfeld.


Die Website www.stop-alkohol.ch bietet ein kostenloses Hilfsprogramm für die Beendigung des Alkoholkonsums, das von Experten der Universität Genf entwickelt wurde und in 3 Sprachen (Französisch, Deutsch und Italienisch) zur Verfügung steht. Hier finden Sie einen automatischen Coach, der über ein Jahr lang persönliche Beratung und Nachbetreuung anbietet, den Tribu - ein anonymes Diskussionsforum zum Chatten und Fragen stellen, wissenschaftliche Informationen, Erfahrungsberichte von Alkoholtrinkern und ehemaligen Alkoholtrinkern, eine kostenlose stop-alkohol.ch Smartphone-Anwendung (auf iOS und Android) sowie eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account.

> Genf

stop-cannabis.ch

Kostenloses Hilfsprogramm zur Beendigung des Cannabiskonsums.

Die Website www.stop-cannabis.ch bietet ein kostenloses Hilfsprogramm zur Beendigung des Cannabiskonsums, das von Experten der Universität Genf entwickelt wurde und auf Französisch verfügbar ist. Hier finden Sie einen automatischen Coach, der über ein Jahr lang persönliche Beratung und Nachbetreuung anbietet, den Tribe - ein anonymes Diskussionsforum zum Chatten und Fragen stellen, wissenschaftliche Informationen, Erfahrungsberichte von Cannabiskonsumenten und ehemaligen Cannabiskonsumenten, eine kostenlose stop-cannabis.ch Smartphone-Anwendung (auf iOS und Android) sowie eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account.

> Genf

Stop-tabak.ch

Tipps und Tricks, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Website www.stop-tabak.ch bietet ein kostenloses Raucherentwöhnungsprogramm an, das von Experten der Universität Genf entwickelt wurde und in 4 Sprachen (Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch) zur Verfügung steht. Hier finden Sie einen automatischen Coach, der über ein Jahr lang persönliche Beratung und Nachbetreuung anbietet, den Tribu - ein anonymes Diskussionsforum, um mit Ex-Rauchern zu diskutieren und Fragen zu stellen, wissenschaftliche Informationen, spezifische Informationsbroschüren für jeden Schritt im Prozess der Raucherentwöhnung, Erfahrungsberichte von Rauchern und Ex-Rauchern, eine kostenlose stop-tabak.ch Smartphone-Anwendung (auf iOS und Android) sowie eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account.


Die kostenlose Anwendung stop-tabac.ch (verfügbar auf iOS und Android) bietet folgende Dienste an:

- einen personalisierten Coach mit Follow-up für ein Jahr
- Zugang zu mehreren Zählern (Ausfallzeit - Geldeinsparung)
- eine Einschätzung des Grades der Abhängigkeit
- Ratschläge, wie Rückfälle und Entzugssymptome verhindert werden können
- eine Top-Ten-Rangliste der besten Anträge auf Raucherentwöhnung in Gesundheitsmagazinen

> Lausanne

Sucht Schweiz

Sucht Schweiz ist das nationale Kompetenzzentrum für Prävention, Forschung und Wissensvermittlung im Suchtbereich. Als unabhängige und gemeinnützige Stiftung wollen wir den problematischen Gebrauch psychoaktiver Substanzen sowie substanzunabhängiges Suchtverhalten verhindern oder vermindern. Wir unterstützen all jene mit besonderen Risiken – Kinder und Jugendliche sowie Menschen in kritischen Lebensphasen. Den Betroffenen stehen wir informierend, beratend oder finanziell zur Seite.

Wir engagieren uns für ein Umfeld, das den Menschen eine gesunde Lebensweise erleichtert und die individuellen Gesundheitskompetenzen stärkt.

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