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Wie Babys Bewegungsmuster abschauen

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Wie Babys Bewegungsmuster abschauen

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Wie Babys Bewegungsmuster abschauen

Babys sind nach der Geburt noch sehr hilflos und auf Unterstützung ihrer Eltern angewiesen. Das Verhalten der Eltern hat einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Babys: Die Kleinen schauen vieles ab und versuchen es nachzumachen. So sind Eltern stets Vorbilder für ihre Kleinen.

 

Bereits während der Schwangerschaft nimmt die Mutter eine Vorbildfunktion ein. Jede ihrer Bewegungen überträgt sich direkt auf den ungeborenen Säugling. Dieser spürt jede Bewegung und nimmt die Bewegungsmuster auf. Vor der Geburt nimmt man davon aber noch nicht viel wahr.

Doch nach der Geburt sieht das anders aus. Zwar sind die Babys noch sehr hilflos und können noch nicht viel alleine machen: Sie liegen und schlafen viel, lassen sich füttern und erledigen ihr «Geschäft». Doch mit der Zeit lernen sie immer mehr dazu. Dies geschieht nicht von alleine: Die Kleinen brauchen Vorbilder, um Verhalten abzuschauen und zu kopieren. Hält man ein Baby auf dem Arm und lächelt es an, wird es schon schnell versuchen, zurückzulächeln. Nicht immer klappt dies auf Anhieb; zuerst sieht es vielleicht eher nach einer Grimasse aus als nach einem Lächeln. Doch nach unzähligen Wiederholungen wird es dem Baby gelingen.

 

Der Einfluss der Grossen auf die Kleinen


So hat jedes Verhalten der «Grösseren» einen direkten Einfluss auf das Verhalten und die Bewegungen der Kleineren. Dabei ist es bedeutend, dass sich die Eltern ihrer Vorbildfunktion klar werden. Ihr Verhalten sollte bewusster werden; sie sollten merken, wann sie sich verspannen, zu schnell oder zu kraftvoll bewegen. Denn solche Bewegungen sollte ein Baby nicht in erster Linie lernen. Wenn Bewegungen langsamer ausgeführt werden, können Babys besser folgen und der Lernerfolg wird deutlich höher sein. Dennoch brauchen Babys immer mehrere Anläufe, bis sie eine Bewegung ganz bewusst ausführen können. Wenn sie einen Becher halten möchten, fliegt er die ersten Male sicherlich zu Boden. Nach ein paar Versuchen können sie ihn schon für ein paar Sekunden halten, und nach weiterem Üben noch länger.

 

Wie die Bewegung von Babys durch die Vorbildfunktion der Eltern gefördert werden kann, verrät der Schweizerische Hebammenverbande mit folgenden Tipps:

  • Eltern sollten sich in Gegenwart der Kleinen bewusst bewegen und sich ihre Vorbildfunktion verinnerlichen. Dabei sollen zu verspannte, zu schnelle oder zu kraftvolle Bewegungen vermieden werden.
  • Die Bewegungen der Eltern sollten nicht monoton, sondern vielfältig sein. Damit auch die Bewegungen des Babys nicht eintönig werden.
  • Bewegungen, die ein Baby lernen soll, sollten langsam und mehrmals hintereinander ausgeführt werden. Denn durch Wiederholungen lernen Babys am besten.
  • Ein Baby lernt während des Spiels am einfachsten. Dann kann es seine Bewegungen unzählige Male wiederholen. Es ist wichtig, dass es nicht alleine gelassen wird. Von Zeit zu Zeit können ihm die Eltern wieder andere Bewegungen zeigen, die es dann selber lernen kann. Dabei sollte ihm immer genug Zeit gelassen werden, damit es seine Fertigkeiten selber verstehen und verbessern kann
  • Ein Baby sollte viel Spielzeug zur Verfügung haben, mit dem es lernen kann und die nicht nach einmaligem Gebrauch zu Bruch gehen: z. B. Bauklötze, Plastikbecher oder Bälle. Dabei sollte vor allem auf eine gute Grösse geachtet werden, um ein Verschlucken zu verhindern.

Fédération suisse des sages-femmes

 

 

 

 

Die Kolumne von Pampers in Kooperation mit dem Schweizerischen Hebammenverband
Diese Kolumne ist im Rahmen der Kooperation von Pampers und dem Schweizerischen Hebammenverband entstanden. Von Oktober bis Dezember 2010 wird der Schweizerische Hebammenverband in monatlichen Beiträgen seine wertvollen Erfahrungen rund um das Thema Beweglichkeit von Babys mit den LeserInnen von lafamily.ch teilen.

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