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Kinderzulagen Bern

kinderzulagenKinderzulagen verstehen sich als Einkommensergänzung. Als Beitrag an die zusätzlichen Leistungen, die Erziehende erbringen. Es handelt sich dabei um eine Sozialleistung, die solidarisch durch sämtliche Arbeitgebenden finanziert wird.

 

Die Kinderzulage wird vom Kanton entrichtet, in dem die/der Erwerbstätige beschäftigt ist (also nicht vom Wohnkanton). In den kantonalen Regelungen gab es bisher grosse Unterschiede beim Betrag der Kinderzulagen. Der Kanton Bern am unteren Ende der Skala gewährte 160 Franken und der Kanton Wallis am oberen Ende 273 Franken.

Ein neues Gesetz schreibt nun auf Bundesebene Minimalbeträge von 200 Franken  für Kinderzulagen und 250 Franken für Ausbildungszulagen vor. Die Kantone können nach eigenem Ermessen höhere Kinder- und Ausbildungszulagen beschliessen, wie dies beispielsweise der Kanton Bern gemacht hat. Das neue Bundesgesetz tritt auf den 1. Januar 2009 in Kraft.

Pro Kind erhalten Sie im Kanton Bern monatlich:

 

-          Bis zum 16. Altersjahr CHF 230.-

-          Während der Ausbildung, maximal bis zum 25. Altersjahr, CHF 290.-

 

Teilzeitarbeit
Da es die Teilzulagen im neuen Bundesgesetz nicht mehr gibt, erhalten auch Teilzeitangestellte die vollen Familienzulagen. Dies, sofern der Lohn pro Monat mindestens 570.-. respektive pro Jahr 6'840.--  Franken beträgt. Im Falle mehrerer Arbeitsstellen werden die Löhne zusammengezählt.

Beide Elternteile arbeiten
Sind beide Elternteile arbeitstätig, sieht das Familienzulagengesetz FamZG folgende Regelung vor:

 

Haben die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge und leben mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt, so hat jene Person Anspruch, die im Wohnsitzkanton der Familie arbeitet. Arbeiten beide Eltern dort oder keine der beiden, so bezieht jene Person mit dem höheren AHV-pflichtigen Einkommen die Familienzulagen.

 

Ein Doppelbezug von Familienzulagen ist nicht zulässig.

 

Wie Familienzulagen beziehen
Sind Sie in einem angestellten Verhältnis, richten Sie Ihren Antrag an den Arbeitgeber. Dieser leitet den Antrag an die zuständige Familienausgleichskasse weiter. (Die zusammen mit dem Lohn ausbezahlten Familienzulagen erhalten die Arbeitgeber von der Ausgleichskasse rückvergütet). Als Nichterwerbstätige und Selbständigerwerbende Person stellen Sie einen Antrag bei der kantonalen AHV-Ausgleichskasse.

Beiträge

Die Beiträge werden von Seiten der Arbeitgebenden entrichtet. Sie sind gesetzlich verpflichtet, der kantonalen Familienausgleichskasse beizutreten. Dies auch, wenn ausschliesslich kinderlose Personen angestellt sind. In Ausnahmefällen können die politischen Behörden eine Unternehmung von der gesetzlichen Unterstellung befreien. 

Zahlungen
Die Familienzulagen zählen zum steuerbaren Einkommen. Es müssen jedoch keine Beiträge an die AHV/IV/EO bezahlt werden. Nach dem neuen Bundesgesetz können Familienzulagen auch nachträglich beantragt werden. Sie können bis zu 5 Jahre nachgefordert werden.


  

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